Neue Vortragsreihe: »Identität«

Wer bin ich? Wie nehmen mich andere Menschen wahr?
Was macht mich als Individuum aus? Zu wem gehöre ich?

Mit Fragen wie diesen beschäftigt sich jeder Mensch immer wieder im Laufe des Lebens und Antworten darauf sind nicht unbedingt permanent, sondern können sich mit der Zeit ändern oder weiterentwickeln. All das lässt sich durch den Begriff der Identität zusammenfassen; sie beschreibt die Gesamtheit aller Merkmale, die ein Individuum von anderen unterscheidet oder mit anderen verbindet.

Dabei ist die Identität nicht nur eine rein persönliche Eigenschaft: Neben Individuen besitzen auch sozialen Gruppen eine Identität. Sei es ein Sportverein, eine politische Partei oder eine Nation, die Identität verleiht den Mitgliedern innerhalb sozialer Gruppen ein Gefühl der Zugehörigkeit. Gerade in der aktuell politisch sehr ereignisreichen Zeit zeigt sich, wie wichtig diese Identität ist: Die momentanen Entwicklungen der Gesellschaft, intra- wie international, sind nicht zuletzt auf ein Zusammenspiel der persönlichen, nationalen und/oder europäischen/globalen Identität der verschiedenen Akteure zurückzuführen.

Daher möchten wir das Thema »Identität« in unserer neuen Reihe mit aktuellem Bezug beleuchten und genauer auf den Ursprung und das Verständnis, sowie die Bedeutung der Identität auf persönlicher bis internationaler Ebene eingehen. Wir freuen uns, Ihnen dazu spannende Referenten vorstellen zu dürfen.

Genauere Informationen werden bald hier bekannt gegeben.

Donnerstag, 30. Juni: »Who wants to live forever? – Ethische Aspekte der Anti-Aging-Medizin«

PD Dr. Mark Schweda
»Who wants to live forever? – Ethische Aspekte der Anti-Aging-Medizin«
Donnerstag, 30. Juni 2016, 19 Uhr
Neue Universität, Hörsaal 1

PD Dr. Mark Schweda
PD Dr. Mark Schweda
 

Im Zeichen des demographischen Wandels rückt das Altern in den Fokus der modernen Medizin und Gesundheitsversorgung. Unter dem Schlagwort des „Anti-Aging“ ist sogar eine eigene medizinische Richtung aufgekommen, die sich ganz ausdrücklich den Kampf gegen das Altern auf die Fahne geschrieben hat. Die so genannte Anti-Aging-Medizin verfolgt das Ziel, die äußeren Anzeichen des Alterns zu kaschieren, die mit ihm häufig einhergehenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Funktionseinschränkungen zu verhindern oder gar das menschliche Leben insgesamt radikal zu verlängern. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Hintergründe und verbreiteten Formen des Anti-Agings und geht der ethischen Frage nach, ob und inwieweit das Altern überhaupt etwas ist, das wir bekämpfen sollten.

Mark Schweda studierte Philosophie und Germanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin und der University of Nottingham (UK). Er promovierte am Institut für Philosophie der Humboldt-Universität zu Berlin zum Thema “Entzweiung und Kompensation. Joachim Ritters philosophische Theorie der modernen Welt”. Es folgten Forschungsaufenthalte an der University of Lancaster, der Eberhardt Karls Universität Tübingen, der San Francisco State University (USA) sowie an der University of California, Berkeley (USA).
Seit Oktober 2015 arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin an der Universitätsmedizin Göttingen und forscht an bioethischen und sozio-kulturellen Aspekten des Alterns, bis hin zu ethischen Fragen der Organspende und Transplantationsmedizin.

Wir freuen uns sehr, Herrn Schweda am Donnerstag in Heidelberg begrüßen zu dürfen und sind gespannt, was er zu berichten hat!

Dienstag, 7. Juni: »Die versteckte Geometrie globaler Seuchen«

Prof. Dr. Dirk Brockmann
»Die versteckte Geometrie globaler Seuchen«
Dienstag, 7. Juni 2016, 19 Uhr
Neue Universität, Hörsaal 1

Die globale Ausbreitung neuartiger oder altbekannter Infektionskrankheiten wie SARS, MERS, H1N1 oder jetzt Zika ist ein wachsendes Problem in unserer immer stärker vernetzten Welt in der mittlerweile mehr als die Hälfte der Menschheit in Megacities lebt und mehr als drei Milliarden Menschen jedes Jahr auf dem weltweiten Flugverkehrsnetz unterwegs sind.

Krankheitsverbreitung an Berlin Tegel
Krankheitsverbreitung an Berlin Tegel

Die Komplexität unserer Mobilität führt dazu, dass geographische Ausbreitungsmuster schwierig vorherzusagen sind. Mit Hilfe moderner Netzwerktheorie kann man diese Komplexität entschlüsseln, wenn man die Idee der gegraphischen Entfernung aufgibt und durch sinnvollere Abstandsmaße ersetzt. Dann lassen sich auch moderne Ausbreitungsmuster gut vorhersagen und verstehen. Diese Idee der versteckten Geometrie moderner Seuchen konnte schon angewendet werden um z.B. die Importrisiken von Ebola zu berechnen.

Dirk Brockmann
Dirk Brockmann
 
Dirk Brockmann studierte an der Duke University in North Carolina (USA) und an der Georg August Universität in Göttingen Physik und Mathematik. Er promovierte in der theoretischen Physik und beschäftigte sich fortan mit komplexen nichtlinearen Systemen (Chaosforschung) und deren Selbstorganisation. Sei 2013 ist er Professor für theoretische Biologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und außerdem Projektgruppenleiter am Robert-Koch-Institut. Sein aktuelles Forschungsthema ist die epidemiologische Modellierung von Infektionskrankheiten.

Mittwoch, 27. April: »Genomics alter Pathogene«

Dr. Dr. Verena Schünemann
»Genomics alter Pathogene: Neue Einblicke in die Geschichte von Pathogenen«
Mittwoch, 27. April 2016, 19 Uhr
Neue Universität, Hörsaal 01

Alte DNA Forschung an historischen Pathogenen ist ein neuer Weg Einblicke in evolutionäre Geschichte von Krankheitserregern und ihrer Anpassung an verschiedene Wirtsorganismen zu gewinnen. In Kombination mit neuesten Next Generation Sequenzierungstechniken können so potentielle Verursacher historischer Pandemien identifiziert werden und über genomweite Studien durch den Vergleich von historischen und modernen Pathogen Genomen die Entwicklung des jeweiligen Krankheitserregers über einen sehr langen Zeitraum nachvollzogen werden. Als Beispiel für ein historisches Pathogen wird in diesem Vortrag Mycobacterium leprae, der Verursacher der Krankheit Lepra, und seine evolutionäre Geschichte vom Mittelalter bis in die Neuzeit genauer vorgestellt.

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Verena Schünemann

Frau Dr. Dr. Verena Schünemann arbeitet derzeit als Gruppenleiterin und akademische Rätin an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen im Fachbereich Geowissenschaften. Sie ist hier in der 2010 von Prof. Dr. Johannes Krause ins Leben gerufenen Arbeitsgruppe für Archäo- und Paläogenetik tätig. Der Fokus der Arbeitsgruppe liegt auf der Analyse fossiler DNA aus menschlichen Überresten (altDNA) und der Untersuchung historischer Pathogene, über die Einblicke in die Evolution von Infektionskrankheiten gewonnen werden können. In den letzten Jahren konzentrierte sich Frau Schünemann im Rahmen verschiedener Projekte auf die Identifizierung und Charakterisierung verschiedener alter Pathogene, wie das Yersinia pestis Genom des Schwarzen Todes und das mittelalterliche Mycobacterium leprae Genom.

Neue Reihe: »Gesundheit & Krankheit«

Im neuen Sommersemester 2016 beschäftigt sich das interdisziplinäre Forum mit dem Thema »Gesundheit«.

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Leonardo DaVinci’s »vitruvianischer Mensch«

Wie haben sich Krankheitserreger entwickelt? Wie lassen sich Epidemien in mathematischen Modellen bechreiben? Mit welchen Mitteln wird in modernster Medizin gegen Krankheiten vorgegangen? Und wo sind die Grenzen von Gesundheit und »human enhancement«?

Wir freuen uns Ihnen spannende Referenten zu diesen und weiteren Fragen vorstellen zu dürfen. Weitere Informationen werden in der nächsten Zeit hier bekannt gegeben.

Donnerstag, 18. Februar: »Kreativität und Ästhetik in Kunst und Chemie«

Prof. Dr. Thisbe Lindhorst
»Kreativität und Ästhetik in Kunst und Chemie«
Donnerstag, 18. Februar 2016, 19 Uhr
Psychologisches Institut, HSII

Können wir Ästhetik und Eleganz in der Struktur chemischer Moleküle finden?

Lassen sich Brücken zur Architektur und Kunst schlagen?

»Die Chemie lebt mit Molekül-Strukturen. Ihnen wohnt ein ästhetischer Zauber inne, der sich über Fächergrenzen hinweg vermitteln und in den Kontext von Kunst und Architektur stellen lässt. Es kann sehr inspirierend sein, Parallelen zwischen den Formen der Moleküle und den Formen, die zum Beispiel in der Malerei zu Ausdruck kommen, zu ziehen. Moleküle können richtig schön sein, und Geschmackssache auch. Sie sind einfach oder kompliziert, fast versteinert oder lebendig und beweglich, um sich in ›andre, neue Bindungen zu geben‹ (H. Hesse).«, Thisbe K. Lindhorst

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Thisbe Lindhorst

Wir freuen uns sehr, zum vierten Vortrag in der Reihe »Ästhetik« Frau Prof. Dr. Thisbe K. Lindhorst begrüßen zu dürfen. Die Ästhetik in der Chemie wird von ihr anhand kreativer Beispiele ganz unkonventionell, ein bisschen biografisch und allgemein verständlich beleuchtet werden.

Somit ist jeder, ob fachfremd oder nicht, ganz herzlich eingeladen, sich einem vielleicht neuen Thema – oder auch einem altbekannten Thema auf neue Weise – zu nähern.

Thisbe Lindhorst studierte in München, Münster und Hamburg Chemie und Biochemie. Auf die Promotion folgte ein Forschungsaufenthalt an der University of British Columbia, an den sie die Habilitation in organischer Chemie über Kohlenhydrate und Dendrimere anschloss. Daraufhin wurde sie als Professorin für organische Chemie an die Universität Kiel berufen. Thisbe Lindhorst erhielt verschiedene Preise in der Chemie, ist im Beirat des Leibnitz-Instituts für Pflanzenbiochemie und des Max-Plank-Institutes für Kolloid- und Grenzflächenforschung und außerdem Präsidentin der Gesellschaft Deutscher Chemiker.

Donnerstag, 28. Januar: »Was heißt es, von der Ästhetik eines Kunstwerks emotional bewegt zu sein?«

Prof. Dr. Winnfried Menninghaus
»Was heißt es, von der Ästhetik eines Kunstwerks emotional bewegt zu sein?«
Donnerstag, 28. Januar 2016, 19 Uhr
Neue Universität, Hörsaal 04

Unser nächster Vortragender wird Winnfried Menninghaus sein – bekennender Romantiker, Leiter des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik, er kann ein Buch über 14 Verse Hölderlins füllen und hat eines mit dem Titel »Lob des Unsinns« veröffentlicht – man darf gespannt sein, welche Perspektiven uns dieser Rundum-Ästhet (mit leichten Einstein-Ähnlichkeiten) aufzeigen wird.

Winfried Menninghaus
Winfried Menninghaus

Menninghaus studierte Philosophie, Neuere Deutsche Literatur und Politikwissenschaft in Marburg und auch hier in Heidelberg. 1979 promovierte er zur Theorie der Sprachmagie, wagte sich dann für einige Zeit aus dem universitären Kokon heraus und arbeitete als Lektor und freier Mitarbeiter beim Suhrkamp Verlag.

Die Wissenschaft schien jedoch alsbald schon wieder zu rufen, bzw. die Uni Berlin rief – es folgten ensprechend 1986 die Habilitation und kurze Zeit später die Professur (Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften) an der FU Berlin im renommierten Peter-Szondi-Institut.

Bonn, Yale, Princeton, Berkeley und ein paar andere Universitäten folgten – you name it. Menninghaus war in der Zwischenzeit damit beschäftigt das Exzellenzcluster »Languages of Emotion« mitzubegründen und beschäftigte sich bereits seit einigen Jahren mit den Themen Schönheit und Ästhetik.

Mit der Gründung des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik 2012 und dessen Leitung hat die Ästhetikforschung eine neue Tiefe erhalten – das Institut ist hoch interdisziplinär, Menninghaus selber zeichnet verantwortlich für den Bereich Sprache und Literatur, aber am MPI wird auch aktiv an den Bereichen Musik und Neurowissenschaften geforscht; und der Vortrag auf den wir uns am Donnerstag, 28.01. freuen dürfen, beschäftigt sich allgemein mit der Frage »Was heißt es, von der Ästhetik eines Kunstwerk emotional bewegt zu sein?«

Dienstag, 19. Januar: »Wie viel Natur steckt in visueller Schönheit?«

Redies

Prof. Dr. Christoph Redies
»Wie viel Natur steckt in visueller Schönheit?«
Dienstag, 19. Januar 2016, 19 Uhr c.t.
Neue Universität, Hörsaal 01

Was ist der Ursprung des ästhetischen Empfindens?
Und was passiert dabei im Gehirn?

In der experimentellen Neuroästhetik wird genau diesen Fragen nachgegangen und versucht, eine biologische Grundlage für die Wahrnehmung der Ästhetik zu schaffen.

Wir freuen uns sehr, für den zweiten Vortrag in der Reihe »Ästhetik« den Neurophysiologen Prof. Dr. Christoph Redies begrüßen zu dürfen. Redies forscht an der Verbindung zwischen universellen Eigenschaften von Bildern und den Grundprinzipien der visuellen Wahrnehmung. So vergleicht er beispielsweise die Wirkung von Naturaufnahmen, Portraits und Fotografien menschlicher Gesichter sowie abstrakter Werke auf das Gehirn. Auf diese Weise lässt sich nicht nur auf die Signalkodierung im Gehirn schließen: Man kommt auch der Antwort auf die Frage »Warum finden wir das schön?« ein Stück näher.

Redies hat in Essen, Boston und Göttingen Medizin studiert und sich bereits in seiner medizinischen Dissertation bei Otto Creutzfeldt mit der Neurophysiologie des Sehens beschäftigt. Der Promotion am Montreal Neurological Institute folgte Forschung als Postdoktorand am MIT, der Kyoto University und dem Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen. Seit 2003 ist er Direktor des Instituts für Anatomie I des Universitätsklinikums Jena und leitet die Forschung zur experimentellen Neuroästhetik. Seit seiner frühen Jugend beschäftigt Redies sich außerdem mit der abstrakten Malerei.

Dienstag, 24. November: De gustibus et erroribus – transzendentale Ästhetik und strafrechtliche Irrtumslehre

Dr. Konstantina Papathanasiou
De gustibus et erroribus – transzendentale Ästhetik und strafrechtliche Irrtumslehre
Dienstag, 24. 11. 2015, 19 Uhr c. t.
Neue Universität, Hörsaal 05
 
Wir freuen uns sehr, daß Dr. Konstantina Papathanasiou die neue Vortragsreihe »Ästhetik« im Rahmen des Interdisziplinären Forums Heidelberg eröffnet.
 
Dr. Konstantina Papathanasiou
Dr. Konstantina Papathanasiou
Auch die Rechtswissenschaften hängen eng mit der Ästhetik zusammen, wie es gerade bei (den Grenzen) der Meinungsfreiheit der Fall ist. Die Zusammenhänge sind im spannenden Bereich des Strafrechts besonders virulent und bieten insbesondere den Irrtums- bzw. Vorsatzfragen eine neue Betrachtungsweise an: Hier wird dem Täter eine verwerfliche Handlung zugerechnet, bei deren Begehung dieser Täter grundsätzlich eine Entscheidung für das Unrecht trifft.
 
Dass eine Handlung als verwerflich zu sehen ist, geht aber darauf zurück, dass der Gesetzgeber diesbezüglich bereits eine Wertentscheidung getroffen hat. Gerade bei der Frage, wie sich die Entscheidung des Täters für die Begehung seiner Handlung und die gesetzgeberische Wertentscheidung miteinander verbinden könn(t)en, lässt sich die transzendentale Ästhetik fruchtbar lesen und somit wird der Versuch unternommen, Kantische Gedanken in die strafrechtliche Irrtumslehre einzuführen. Insofern ist de gustibus et erroribus die Rede!
 
Dr. Konstantina Papathanasiou studierte Rechtswissenschaften in Athen und promovierte 2013 in Heidelberg. Derzeit forscht sie zum Strafrecht im Allgemeinen Teil und zum Medizinstrafrecht, Wirtschaftsstrafrecht, zur Geschichte des Strafrechts und zur Verbindung des Strafrechts und der Kunst, und arbeitet an ihrer Habilitation im Strafanwendungsrecht.

Neue Vortragsreihe: »Ästhetik«

Wieso finden wir etwas schön?
Und was bedeutet »schön« überhaupt?

Goethes Farbenkreis
Der Farbenkreis aus Goethes Farbenlehre

Dass wir etwas schön finden, ist für uns ganz natürlich, sei es beim Betrachten von Gemälden und menschlichen Gesichtern oder beim Hören von Musik. Auf Ästhetik trifft man auch in Bereichen, in denen man sie zunächst nicht erwarten würde: So wird etwa in mathematischen Beweisen und in der Symmetrie von Molekülen eine inhärente Ästhetik gesehen.
Ästhetik scheint seit jeher von zentraler Bedeutung in der Gesellschaft gewesen zu sein – sich äußernd in den vielen verschiedenen Formulierungen der Frage: Was ist schön? (Und was nicht?)

Doch wieso empfinden wir etwas als »schön«? Und wie wirkt sich dieses Schönheitsempfinden auf uns selbst und die Gesellschaft aus? So vielfältig die Vorstellungen von Ästhetik sind, so vielfältig sind auch die Ansätze, mit denen an dieses Thema herangegangen wird.

Im Wintersemester 2015/16 wollen wir daher die Ästhetik im Rahmen einer interdisziplinären Vortragsreihe aus verschiedenen, möglicherweise zunächst unerwarteten Blickwinkeln betrachtet: Ist Ästhetik messbar? Wie empfinden wir Ästhetik? Welche Bedeutung wird der Ästhetik in den Naturwissenschaften beigemessen? Welche in der Soziologie und der Philosophie?

Wir freuen uns, Sie und Euch auch in diesem Wintersemester 2015/16 zur Reihe »Ästhetik« des Interdisziplinären Forums Heidelberg begrüßen zu dürfen, und an dieser und anderer Stelle bald Informationen zu den Vorträgen ankündigen zu dürfen.