Politik und das Verschwimmen von Fakten

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Im Rahmen unserer Vortragsreihe zum Thema “Glauben & Wissen” laden wir ganz herzlich zum dritten Vortrag des Sommersemesters 2019 ein. Wir freuen uns Prof. Thumfart für einen Vortrag am Mittwoch den 10. Juli im Hörsaal 6 der Neuen Universität Heidelberg um 18:00 begrüßen zu dürfen.

Spätestens mit Donald Trumps eifrig wiederholter Unterstellung, hoch angesehene Zeitungen verbreiteten Fake-News (über ihn) und der massenhaften Produktion von „alternative facts“ durch den Präsidenten selbst, ist die Öffentlichkeit mit dem „Faktum“ des „wild Erfundenen“, des „Ausgedachten“, der „ungedeckten Behauptung“ konfrontiert. Austragungsort der Kontroverse ist dabei weniger Poetik, Philosophie oder Ästhetik, sondern die Politik. Eine Reflexion auf das Verhältnis von Politik zu „fakes“ ist daher unabwendbar. Dabei werden wir ein bisschen durch die Erkenntnistheorie wandern, einen Blick in die (Theorie-)Geschichte werfen und die Logiken der Produktion von Politik analysieren. Und vielleicht liegt eine Antwort ja bereits in Heidelberg (und wir wissen es nur nicht).

Nach dem Studium der Philosophie, Politikwissenschaft und evangelischen Theologie in München und Augsburg wurde Alexander Thumfart 1991 in Philosophie an der Universität Augsburg promoviert. 2000 erfolgte die Habilitation in Politikwissenschaft an der PH Erfurt. Seit 2011 ist Alexander Thumfart außerplanmäßiger Professor (apl. Prof.) für Politische Theorie an der Universität Erfurt.
Zu den Forschungsschwerpunkten von Alexander Thumfart gehören die klassische und moderne politische Theorie, der europäische Bürgerhumanismus der Renaissance, der klassische wie neuzeitliche Republikanismus und die sozialwissenschaftliche Transformationsforschung sowie eine Politik der Nachhaltigkeit.

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