Neue Reihe: »Gesundheit & Krankheit«

Im neuen Sommersemester 2016 beschäftigt sich das interdisziplinäre Forum mit dem Thema »Gesundheit«.

Da_Vinci_Vitruve_Luc_Viatour
Leonardo DaVinci’s »vitruvianischer Mensch«

Wie haben sich Krankheitserreger entwickelt? Wie lassen sich Epidemien in mathematischen Modellen bechreiben? Mit welchen Mitteln wird in modernster Medizin gegen Krankheiten vorgegangen? Und wo sind die Grenzen von Gesundheit und »human enhancement«?

Wir freuen uns Ihnen spannende Referenten zu diesen und weiteren Fragen vorstellen zu dürfen. Weitere Informationen werden in der nächsten Zeit hier bekannt gegeben.

Donnerstag, 18. Februar: »Kreativität und Ästhetik in Kunst und Chemie«

Prof. Dr. Thisbe Lindhorst
»Kreativität und Ästhetik in Kunst und Chemie«
Donnerstag, 18. Februar 2016, 19 Uhr
Psychologisches Institut, HSII

Können wir Ästhetik und Eleganz in der Struktur chemischer Moleküle finden?

Lassen sich Brücken zur Architektur und Kunst schlagen?

»Die Chemie lebt mit Molekül-Strukturen. Ihnen wohnt ein ästhetischer Zauber inne, der sich über Fächergrenzen hinweg vermitteln und in den Kontext von Kunst und Architektur stellen lässt. Es kann sehr inspirierend sein, Parallelen zwischen den Formen der Moleküle und den Formen, die zum Beispiel in der Malerei zu Ausdruck kommen, zu ziehen. Moleküle können richtig schön sein, und Geschmackssache auch. Sie sind einfach oder kompliziert, fast versteinert oder lebendig und beweglich, um sich in ›andre, neue Bindungen zu geben‹ (H. Hesse).«, Thisbe K. Lindhorst

Lindhorst_2
Thisbe Lindhorst

Wir freuen uns sehr, zum vierten Vortrag in der Reihe »Ästhetik« Frau Prof. Dr. Thisbe K. Lindhorst begrüßen zu dürfen. Die Ästhetik in der Chemie wird von ihr anhand kreativer Beispiele ganz unkonventionell, ein bisschen biografisch und allgemein verständlich beleuchtet werden.

Somit ist jeder, ob fachfremd oder nicht, ganz herzlich eingeladen, sich einem vielleicht neuen Thema – oder auch einem altbekannten Thema auf neue Weise – zu nähern.

Thisbe Lindhorst studierte in München, Münster und Hamburg Chemie und Biochemie. Auf die Promotion folgte ein Forschungsaufenthalt an der University of British Columbia, an den sie die Habilitation in organischer Chemie über Kohlenhydrate und Dendrimere anschloss. Daraufhin wurde sie als Professorin für organische Chemie an die Universität Kiel berufen. Thisbe Lindhorst erhielt verschiedene Preise in der Chemie, ist im Beirat des Leibnitz-Instituts für Pflanzenbiochemie und des Max-Plank-Institutes für Kolloid- und Grenzflächenforschung und außerdem Präsidentin der Gesellschaft Deutscher Chemiker.

Donnerstag, 28. Januar: »Was heißt es, von der Ästhetik eines Kunstwerks emotional bewegt zu sein?«

Prof. Dr. Winnfried Menninghaus
»Was heißt es, von der Ästhetik eines Kunstwerks emotional bewegt zu sein?«
Donnerstag, 28. Januar 2016, 19 Uhr
Neue Universität, Hörsaal 04

Unser nächster Vortragender wird Winnfried Menninghaus sein – bekennender Romantiker, Leiter des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik, er kann ein Buch über 14 Verse Hölderlins füllen und hat eines mit dem Titel »Lob des Unsinns« veröffentlicht – man darf gespannt sein, welche Perspektiven uns dieser Rundum-Ästhet (mit leichten Einstein-Ähnlichkeiten) aufzeigen wird.

Winfried Menninghaus
Winfried Menninghaus

Menninghaus studierte Philosophie, Neuere Deutsche Literatur und Politikwissenschaft in Marburg und auch hier in Heidelberg. 1979 promovierte er zur Theorie der Sprachmagie, wagte sich dann für einige Zeit aus dem universitären Kokon heraus und arbeitete als Lektor und freier Mitarbeiter beim Suhrkamp Verlag.

Die Wissenschaft schien jedoch alsbald schon wieder zu rufen, bzw. die Uni Berlin rief – es folgten ensprechend 1986 die Habilitation und kurze Zeit später die Professur (Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften) an der FU Berlin im renommierten Peter-Szondi-Institut.

Bonn, Yale, Princeton, Berkeley und ein paar andere Universitäten folgten – you name it. Menninghaus war in der Zwischenzeit damit beschäftigt das Exzellenzcluster »Languages of Emotion« mitzubegründen und beschäftigte sich bereits seit einigen Jahren mit den Themen Schönheit und Ästhetik.

Mit der Gründung des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik 2012 und dessen Leitung hat die Ästhetikforschung eine neue Tiefe erhalten – das Institut ist hoch interdisziplinär, Menninghaus selber zeichnet verantwortlich für den Bereich Sprache und Literatur, aber am MPI wird auch aktiv an den Bereichen Musik und Neurowissenschaften geforscht; und der Vortrag auf den wir uns am Donnerstag, 28.01. freuen dürfen, beschäftigt sich allgemein mit der Frage »Was heißt es, von der Ästhetik eines Kunstwerk emotional bewegt zu sein?«

Dienstag, 19. Januar: »Wie viel Natur steckt in visueller Schönheit?«

Redies

Prof. Dr. Christoph Redies
»Wie viel Natur steckt in visueller Schönheit?«
Dienstag, 19. Januar 2016, 19 Uhr c.t.
Neue Universität, Hörsaal 01

Was ist der Ursprung des ästhetischen Empfindens?
Und was passiert dabei im Gehirn?

In der experimentellen Neuroästhetik wird genau diesen Fragen nachgegangen und versucht, eine biologische Grundlage für die Wahrnehmung der Ästhetik zu schaffen.

Wir freuen uns sehr, für den zweiten Vortrag in der Reihe »Ästhetik« den Neurophysiologen Prof. Dr. Christoph Redies begrüßen zu dürfen. Redies forscht an der Verbindung zwischen universellen Eigenschaften von Bildern und den Grundprinzipien der visuellen Wahrnehmung. So vergleicht er beispielsweise die Wirkung von Naturaufnahmen, Portraits und Fotografien menschlicher Gesichter sowie abstrakter Werke auf das Gehirn. Auf diese Weise lässt sich nicht nur auf die Signalkodierung im Gehirn schließen: Man kommt auch der Antwort auf die Frage »Warum finden wir das schön?« ein Stück näher.

Redies hat in Essen, Boston und Göttingen Medizin studiert und sich bereits in seiner medizinischen Dissertation bei Otto Creutzfeldt mit der Neurophysiologie des Sehens beschäftigt. Der Promotion am Montreal Neurological Institute folgte Forschung als Postdoktorand am MIT, der Kyoto University und dem Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen. Seit 2003 ist er Direktor des Instituts für Anatomie I des Universitätsklinikums Jena und leitet die Forschung zur experimentellen Neuroästhetik. Seit seiner frühen Jugend beschäftigt Redies sich außerdem mit der abstrakten Malerei.

Dienstag, 24. November: De gustibus et erroribus – transzendentale Ästhetik und strafrechtliche Irrtumslehre

Dr. Konstantina Papathanasiou
De gustibus et erroribus – transzendentale Ästhetik und strafrechtliche Irrtumslehre
Dienstag, 24. 11. 2015, 19 Uhr c. t.
Neue Universität, Hörsaal 05
 
Wir freuen uns sehr, daß Dr. Konstantina Papathanasiou die neue Vortragsreihe »Ästhetik« im Rahmen des Interdisziplinären Forums Heidelberg eröffnet.
 
Dr. Konstantina Papathanasiou
Dr. Konstantina Papathanasiou
Auch die Rechtswissenschaften hängen eng mit der Ästhetik zusammen, wie es gerade bei (den Grenzen) der Meinungsfreiheit der Fall ist. Die Zusammenhänge sind im spannenden Bereich des Strafrechts besonders virulent und bieten insbesondere den Irrtums- bzw. Vorsatzfragen eine neue Betrachtungsweise an: Hier wird dem Täter eine verwerfliche Handlung zugerechnet, bei deren Begehung dieser Täter grundsätzlich eine Entscheidung für das Unrecht trifft.
 
Dass eine Handlung als verwerflich zu sehen ist, geht aber darauf zurück, dass der Gesetzgeber diesbezüglich bereits eine Wertentscheidung getroffen hat. Gerade bei der Frage, wie sich die Entscheidung des Täters für die Begehung seiner Handlung und die gesetzgeberische Wertentscheidung miteinander verbinden könn(t)en, lässt sich die transzendentale Ästhetik fruchtbar lesen und somit wird der Versuch unternommen, Kantische Gedanken in die strafrechtliche Irrtumslehre einzuführen. Insofern ist de gustibus et erroribus die Rede!
 
Dr. Konstantina Papathanasiou studierte Rechtswissenschaften in Athen und promovierte 2013 in Heidelberg. Derzeit forscht sie zum Strafrecht im Allgemeinen Teil und zum Medizinstrafrecht, Wirtschaftsstrafrecht, zur Geschichte des Strafrechts und zur Verbindung des Strafrechts und der Kunst, und arbeitet an ihrer Habilitation im Strafanwendungsrecht.

Neue Vortragsreihe: »Ästhetik«

Wieso finden wir etwas schön?
Und was bedeutet »schön« überhaupt?

Goethes Farbenkreis
Der Farbenkreis aus Goethes Farbenlehre

Dass wir etwas schön finden, ist für uns ganz natürlich, sei es beim Betrachten von Gemälden und menschlichen Gesichtern oder beim Hören von Musik. Auf Ästhetik trifft man auch in Bereichen, in denen man sie zunächst nicht erwarten würde: So wird etwa in mathematischen Beweisen und in der Symmetrie von Molekülen eine inhärente Ästhetik gesehen.
Ästhetik scheint seit jeher von zentraler Bedeutung in der Gesellschaft gewesen zu sein – sich äußernd in den vielen verschiedenen Formulierungen der Frage: Was ist schön? (Und was nicht?)

Doch wieso empfinden wir etwas als »schön«? Und wie wirkt sich dieses Schönheitsempfinden auf uns selbst und die Gesellschaft aus? So vielfältig die Vorstellungen von Ästhetik sind, so vielfältig sind auch die Ansätze, mit denen an dieses Thema herangegangen wird.

Im Wintersemester 2015/16 wollen wir daher die Ästhetik im Rahmen einer interdisziplinären Vortragsreihe aus verschiedenen, möglicherweise zunächst unerwarteten Blickwinkeln betrachtet: Ist Ästhetik messbar? Wie empfinden wir Ästhetik? Welche Bedeutung wird der Ästhetik in den Naturwissenschaften beigemessen? Welche in der Soziologie und der Philosophie?

Wir freuen uns, Sie und Euch auch in diesem Wintersemester 2015/16 zur Reihe »Ästhetik« des Interdisziplinären Forums Heidelberg begrüßen zu dürfen, und an dieser und anderer Stelle bald Informationen zu den Vorträgen ankündigen zu dürfen.

Montag, 20. Juli: Vom Hirn zur Hand: Wie funktionieren Neuroprothesen?

Prof. Dr. Hansjörg Scherberger
Vom Hirn zur Hand: Wie funktionieren Neuroprothesen?
Montag, 20. 7. 2015, 19 Uhr c.t.
Neue Universität, Hörsaal 01

Maschinen mit den Gedanken steuern?!

Lange Zeit war das eher der Stoff für Science Fiction. Mittlerweile ist es Stoff aktueller Forschung, die Repräsentation von Bewegungen im Gehirn zu untersuchen, und zu versuchen, Bewegungsintentionen zu erkennen. Das ermöglicht zum Beispiel die Steuerung von Prothesen einzig durch die eigenen Gedanken.

Scherberger

Wir freuen uns, Prof. Dr. Hansjörg Scherberger vom Deutschen Primatenzentrum für den dritten Vortrag in der Reihe »Mensch:Maschine« gewonnen zu haben.

Scherberger und seine Gruppe am Deutschen Primatenzentrum spezialisiert sich auf die Neurophysiologie der Handfunktion von Primaten. In seinem Vortrag erklärt er unter anderem, wie die neuronalen Signale einer Bewegungsintention aussehen, und wie eine Gehirn-Maschine-Schnittstelle für Handbewegungen entwickelt werden kann und dies zum Beispiel für die Steuerung von Handprothesen genutzt werden kann.

Scherberger hat Mathe und Medizin in Freiburg studiert, bevor er sich als Postdoktorand in Zürich und Pasadena, Kalifornien, mit den neuronalen Signalen bei Bewegungsabläufen beschäftigte. Nachdem er Gruppenleiter am Institut für Neuroinformatik in Zürich war, ist er nun seit 2008 Professor für Primaten-Neurobiologie an der Universität Göttingen und Leiter der Abteilung Neurobiologie am dortigen Deutschen Primatenzentrum.

Donnerstag, 2. Juli: Geschichte der Mensch-Maschine-Interaktion

Dr. Philipp Aumann
Geschichte der Mensch-Maschine-Interaktion
Donnerstag, 2. Juli 2015, 19 Uhr
Neue Universität Heidelberg, Hörsaal 4

Wo hört der Mensch auf? Wo fängt die Maschine an?

Kybernetik – also die Analyse von Organismen, als wären sie Computer, und die Konstruktion von Computern nach dem Vorbild von Organismen – ist in unserer heutigen Gesellschaft von hoher Bedeutung: Wie geht die Gesellschaft mit diesem Thema um? Und wie entwickelte sich der Blick der Öffentlichkeit auf eine zunehmende Vermenschlichung der Technik und gleichzeitige Technisierung des Menschen?

Dr. Philipp Aumann
Dr. Philipp Aumann

Dr. Philipp Aumann wird in einem zweiten Vortrag in der »Mensch:Maschine« die Entwicklung der Kybernetik in der Bundesrepublik Deutschland beleuchten.
Die Kybernetik hat sich seit den 1950er Jahren zu einer regelrechten Modewissenschaft entwickelt, die durch ihre weitgreifenden Konzepte Erwartungen von beinahe mythischem Ausmaß erweckte. Damit regte sie gleichermaßen die Forschungspraxis sowie einen öffentlichen Diskurs an.

Gerade die Interaktion von Öffentlichkeit und Kybernetik stehen im Mittelpunkt von Aumanns Betrachtungen: Wie schaffte es die Kybernetik in den Fokus der Öffentlichkeit zu gelangen? Welches Bild von Kybernetik entstand im öffentlichen Denken und wie wirkte es sich auf die weitere Entwicklung der Kybernetik aus? Diese und weitere Fragen werden anhand einschlägiger Beispiele thematisiert.

Aumann studierte Geschichte und Geographie in München und Wien und promovierte 2008 an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Neben seiner Dissertation arbeitete er am deutschen Museum in München als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungsinstituts und des Münchner Zentrums für Wissenschafts- und Technikgeschichte. Neben Tätigkeiten als wissenschaftlicher Volontär am Museum der Universität Tübingen und als Kurator, veröffentlichte er 2009 das Buch »Mode und Methode: Die Kybernetik in der Bundesrepublik Deutschland«.

Eröffnungsvortrag an 27. Mai: Simulieren, was wir nicht verstehen – Das Beispiel Human Brain Project

In diesem Sommersemester beschäftigt sich das Interdisziplinäre Forum unter dem Leitthema »Mensch:Maschine« mit der Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Es soll untersucht werden, ob und wie Grenzen zwischen Menschen und Maschinen immer weiter verschwimmen, warum dies passiert und wie Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft damit umgehen.

Karlheinz Meier
Karlheinz Meier

Als Eröffnungsvortrag freuen wir uns, Prof. Dr. Karlheinz Meier begrüßen zu dürfen. Unter dem Titel »Simulieren, was wir nicht verstehen – Das Beispiel Human Brain Project« stellt er dar, wie biologische Daten im Rahmen des Human Brain Projects zusammengeführt werden, Modelle erzeugt werden und schließlich durch Simulationen neue Erkenntnisse über Aufbau und Funktion des Gehirns gewonnen werden können. Auch wenn das menschliche Gehirn schon seit Jahrtausenden untersucht wird und gerade die letzten Jahre viele neue Erkenntnisse brachten: Das Gehirn ist komplex und zahlreiche Fragen bleiben heute noch unbeantwortet; angefangen bei Vernetzung, Umformung und Erkrankungen bis hin zum Verständnis des Bewusstseins. Mit Hilfe des Human Brain Project wird versucht, diese und andere Fragen weiter zu untersuchen.

Meier hat in Hamburg Physik studiert und promoviert. Nach Forschungsaufenthalten am CERN und DESY ist er seit 1992 Professor für Experimentalphysik in Heidelberg. Er ist Gründungsdirektor des Kirchhoff Instituts für Physik und wurde 1999 mit dem Lehrpreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Seit 2005 beschäftigt sich Meier mit neuronalen Netzen und ihrer Implementation in Hardware. Er ist Mitinitiator und Kodirektor des Human Brain Projects, ein von der Europäischen Kommission finanziertes und seit 2013 aktives Großprojekt, das das bisherige Wissen über das menschliche Gehirn zusammenführen und unter anderem durch Simulationen erweitern will.

Der Vortrag findet am Mittwoch, 27.5.2015, 19 Uhr, im Hörsaal 10 der Neuen Universität statt.

Donnerstag, 29. 1.: Now permanently – Zeit in der Gegenwartskunst

So wie das aktuelle Semester neigt sich auch die derzeitige Vortragsreihe des IDF dem Ende zu. Wir haben das Thema Zeit aus ökonomischer, chronobiologischer, philosophischer und physikalischer Sicht betrachtet, nun wollen wir einen künstlerischen Blick wagen.

Hannelore Paflik-Huber
Hannelore Paflik-Huber

Hierzu ist es uns eine besondere Freude, Dr. Hannelore Paflik-Huber im IDF willkommen zu heißen. Die renommierte Kunstwissenschaftlerin studierte unter anderem europäische und ostasiatische Kunstgeschichte und beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit der Analyse und (Er-)Forschung der Zeit in den bildenden Künsten; zur Zeit lehrt sie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stattgart. Unter anderem veröffentlichte sie ein Buch, »Kunst und Zeit«, welches die Fassbarmachung und Darstellung von Zeit in zeitgenössischer Kunst thematisiert.

Diese und weitere Aspekte werden auch Inhalt Ihres Vortrages Now permanently – Zeit in der Gegenwartskunst  sein, der am 29. 1. 2015 um 19:00 c. t. in der Neuen Universität, Hörsaal 1 stattfinden wird.